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Rundschau und Radio Wuppertal
Die Wahl-Arena
Die Kandidatin und Kandidaten hautnah
Autohaus Kuhlmann
Die Wuppertaler Wahl-Arena (4)
Von li.: Uwe Schneidewind, Bernhard Sander und Mira Lehner. Foto: Rundschau / flo


(jak). Das Finale: Das war es hier aus Elberfeld. Zwei muntere Stunden, in denen sich die Kandidatin und die sechs Kandidatin den Wählerinnen und Wählern präsentieren konnten. Und das durchaus abwechslungsreich mit verschiedenen Facetten und Inhalten. Wer nun sagt "Da ist nichts für mich dabei", sollte vielleicht darüber nachdenken, selber einmal anzutreten und auszutesten, was die Wählerinnen und Wähler dazu sagen. Natürlich folgt eine Nachberichterstattung, sowohl bei Radio Wuppertal als auch in der Rundschau. Wir wünschen einen schönen Abend!
Schnellrunde: Nun ist Panagiotis Paschalis an der Reihe. Ein gutes Format. Schnell und kompakt. Dem stellt sich nun Bernhard Sander. Die Runde beschließt jetzt Uwe Schneidewind.
Leserfragen: Da soll noch einer sagen, dass die Menschen sich nicht für Politik interessieren. Nun geht es um den Standort für die siebte Gesamtschule. Andreas Mucke berichtet über die Prüfung der Stollenstraße, um möglichst schnell dem Rat einen Vorschlag vorzulegen. Eine Leserin fragt, ob man nicht die Hundesteuer senken kann. Andreas Mucke hofft, dass es einen entsprechenden Spielraum gebe.
Weiteres Zwischenfazit: "Ich weiß gar nicht, wen ich wählen soll!" Diesen Satz kennt man zur Genüge. Diesmal gibt es sieben Auswahlmöglichkeiten mit grundverschiedenen Ausrichtungen. Und alle haben hier eine gute Vorstellung abgegeben, ob man sie nun mag oder nicht - auch bei der Schnellfrage-Runde. Da sollte auf jeden Fall jemand dabei sein, der den eigenen Vorstellungen recht nahe kommt. Oder?
Schnellrunde: Die Kandidatin und die Kandidaten müssen nun Sätze vervollständigen. So schnell können wir aber nicht tickern und schwenken kurzzeitig die weiße Fahne.
Leserfrage; Nun ist das schnelle Internet an der Reihe. Ein Steckenpferd von Marcel Hafke. Er will sich zusammen mit den Stadtwerken intensiv dafür einsetzen. Andreas Mucke will die "weißen Flecken" ausmerzen. Ein großer Anbieter wolle Abhilfe schaffen. "Diese Chance müssen wir nutzen."
Leserfrage: Es geht um die versprochene Aufklärung im Skandal um das Tanztheater. OB Mucke betont, dass man nicht untätig gewesen sei und man in Kürze Klarheit habe, wer Geheimnisse weitergegeben habe. Bernhard Sander, dass "der See still ruht". Die Staatsanwaltschaft habe zwar herausbekommen, dass "im Auftrag" gehandelt worden sei. In wessen Auftrag, sei immer noch nicht klar. Das müsse Mucke beantworten.
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Die Wuppertaler Wahl-Arena (3)
Diskussion mit genügend räumlichen Abstand. Foto: Rundschau / flo


(jak). Drittes Podium: Mira Lehner, Bernhard Sander und Uwe Schneidewind diskutieren jetzt siebeneinhalb Minuten über Umweltthemen, zum Beispiel die Umweltspur auf der B7. Sander verweist auf die Erhaltung der Kleinen Höhe und dass seine Partei sehr früh eine Umweltspur ausgesprochen habe. Schneidewind ist ebenfalls dafür, auch wenn die CDU Bedenken hat. Man müsse auf jeden Fall Lösungen suchen. Mira Lehner ist für eine Rikscha-Spur, aber auch mehr Zebrastreifen. Keine Frage: Bei diesem Thema ist Pfeffer drin, eine sehr lebendige Diskussion. Bernhard Sander erinnert auch an das Bürger-Ticket für den ÖPNV. Schneidewind gibt zu bedenken, dass "klein-klein" nicht ausreiche, sondern größer gedacht werden müsse.
Viele Fragen: Es sind sehr viele Fragen eingetroffen. Mit einem Schmunzeln weist Schneidewind darauf hin, dass Kämmerer Johannes Slawig in zwei Jahren in Pension geht.
Ziele: Bernhard Sander will den sozialen Wohnungsbau fördern und den Strukturwandel. Er kündigt den Willen an, eine achte Gesamtschule bauen zu wollen. Mira Lehner will die Armut bekämpfen, Henrik Dahlmann einen Strukturwandel in der Verwaltung und die Wirtschaft ankurbeln. Uwe Schneidewind will mehr in die Stadt investieren, dabei die Wuppertalerinnen und Wuppertaler inhaltlich "mitnehmen".
Zwischenfazit: Bei allen unterschiedlichen Inhalten - die Kandidatin und die sechs Kandidaten pflegen angenehme Umgangsformen. Man respektiert sich. So soll es sein.
Pause beendet: Spaß hat es den Zeichnenden auf jeden Fall gemacht. Und gelacht wurde auch. Kein Wunder bei den Wuppertal-Silhouetten-Ergebnissen.
Kleine Pause mit kreativer Arbeit: Die erste Hälfte ist rum. Um kurz nach 20 Uhr geht es weiter. Allerdings nicht für die sich zur Wahl Stellenden. Sie haben nun die Aufgabe, auf ein leeres Blatt den Umriss von Wuppertal zu zeichnen ... Das sieht schon jetzt ziemlich drollig aus, Mira Lehners Version gleicht einem Weihnachtsstern, die von Hendrik Dahlmann einer Wolke. Bernhard Sander entschließt sich, Wuppertal im Osten noch etwas zu verändern. Marcel Hafkes Zeichnung sieht da schon besser aus. Panagiotis Paschalis hat sich für eine eher ovale Variante entschieden
Leserfrage: Es geht um die Kernziele der Kandidaten. Paschalis will die Führungsrolle in der Verwaltung übernehmen und als Koordinator Richtung Rat übernehmen. Außerdem will er sich der Stärkung der Wirtschaft widmen. Und er will sich um das Miteinander der verschiedenen Menschen und Nationen in der Stadt widmen. Mucke spricht die Thema Kita-Plätze und Schulen, Armutsbekämpfung und die wirtschaftliche Entwicklung sowie Klimaschutz und Mobilität an. Hafke will noch mehr Kita-Plätze schaffen, dazu Arbeitsplätze, aber auch das Thema Sicherheit in den Vordergrund rücken.
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Die Wuppertaler Wahl-Arena (2)
Henrik Dahlmann (li.) und Andreas Mucke im "Duell". Foto: Rundschau / flo


(jak). Zweite Podiumsrunde: Nun stehen Andreas Mucke und Henrik Dahlmann oben. Es geht um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der sei auch in der Corona-Krise sehr gut, so OB. Ein Problem sei die Teilhabe, etwa bei Thema Home-Scooling. Dahlmann mahnt die soziale Teilhabe an. Dafür sei auch eine gute Sozialarbeit und Ausstattung notwendig. Mucke sieht eine bessere Sprachvermittlung und die Inklusion als weitere wichtige Felder. Er lobt die Wohlfahrtsverbände für ihre"großartige Arbeit". Auch das eine angeregte, informative Diskussion.
Wahlplakete: "Nazis töten" heißt es auf einem der "PARTEI". Das ist natürlich keine Aufforderung, zur Tat zu schreiten, sondern auf die große Gefahr des Rechtsextremismus' aufmerksam zu machen.
Dauerbrenner: Es kommt die erste Leserfrage. Sie bezieht sich auf die Bürgerbeteiligung. Schneidewind will sie noch mehr fördern. Mucke sieht sie als auf einem guten Weg. Paschalis fordert, dass sie weitergehen muss "als grundlegender Gedanke". Hafke fordert, dass sich die Abläufe beim Einwohnermeldeamt und beim Straßenverkehrsamt deutlich verbessern müssen. Sander gibt zu bedenken, dass der Personalabbau in diesen Bereichen der Verwaltung dafür verantwortlich sei. Dort müsse der kündige Oberbürgermeister gegensteuern.
Auf das Podest: Die ersten beiden sind nun Marcel Hafke und Panagiotis Paschalis, die sich unter anderem zum Thema Wirtschaft und Stadtentwicklung äußern. Hafke verweist auf die hohe Zahl an Arbeitslosen in der Stadt. Er mahnt eine neue Strategie bei den Flächen an, es müsse gelingen, auch internationale Firmen in die Stadt zu holen. Die Arbeit der Wirtschaftsförderung und des Stadtmarketings müsse aufeinander zugeschnitten werden. Paschalis betont, dass die Firmen in der Stadt sehr innovativ sind. Genau das müsse gefördert werden. Es ist ein durchaus interessanter Dialog auf sachlichem Niveau.
Rollentausch: Jeder der zu Wählenden darf nun einen Umschlag ziehen. Hat was von der Schlussrunde beim "Großen Preis". So werden zwei Zweierrunden und eine Dreierrunde zusammengestellt.
Der "Herausforderer": Uwe Schneidewind hat nun das Mikro in der Hand. Er gilt als aussichtsreichster Herausforderer, weil er gemeinsam von Grünen und der CDU unterstützt wird - wenn auch nach anfänglichen Geburtswehen auf Seiten der Christdemokraten.
Es piepte: Panagiotis Paschalis wird durch den Piep-Countdown ausgebremst, der das Ende der 90 Sekunden einläutet. Nun stellt sich Bernhard Sander von den Linken vor. Viele Themen kamen schon zu Wort: die Arbeitslosigkeit zum Beispiel, die Kinderarmut, die Probleme mit den Bauprojekten.
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Die Wuppertaler Wahl-Arena (1)
Die Gastgeber des Abends. Foto: Rundschau / jak


(jak). Der Amtsinhaber: Der Buchstabe M ist an der Reihe und damit Andreas Mucke von der SPD. Man merkt bisher: Alle haben sich gut vorgereitet. Auch Panagiotis Paschalis, der als unabhängiger Kandidat an den Start geht.
Die Nächsten: Es geht weiter mit dem FDP-Landtagsabgeordneten Marcel Hafke und Mira Lehner von der "PARTEI", die sicherlich die "ungewöhnlichste" Kandidatin ist.
So denn, nun an! Es geht los. Georg Rose, Chefredakteur von Radio Wuppertal, begrüßt gemeinsam mit Rundschau-Redakteur Stefan Seitz die Hörerinnen und Hörer sowie natürlich die Gäste.
Wieder Fußball: Bei Radio Wuppertal läuft nun in den Nachrichten die Meldung zum bevorstehenden Bayern-Match. Andreas Mucke ballt die Fäuste. Alle anderen sind konzentriert - oder keine FCB-Fans.
Zum Programm: Natürlich geht es um die inhaltlichen Statements, aber auch Fragen der Leserinnen und Leser, die diese eingereicht haben. Und dann müssen die zu Wählenden bei einer besonderen Aufgabe noch beweisen, wie gut sie Wuppertal kennen.
Aktiv: Dass der Wahlkampf sich verändert hat, zeigt sich schon vor Beginn deutlich. Die Kandidatin und die Kandidaten haben allesamt ihre Smartphones gezückt und bestücken wahrscheinlich ihre Soczai-Media-Kanäle.
Grünes Licht: Also, die Corona-Schutzbestimmungen werden hier mehr als eingehalten. Die Sicherheitsabstände sind enorm, und gelüftet wird auch. Da kann der Krisenstab nix sagen ...
Alle da: Nachdem nun auch Panagiotis Paschalis Platz genommen hat, ist das Podium komplett. Wobei es kein Podium im eigentlichen Sinn ist. Die Teilnehmerin und die Teilnehmer sitzen sich in einem Quadrat gegenüber - natürlich mit dem entsprechenden Abstand.
Klare Ansage: OB Andreas Mucke, bekennender Fan des WSV und des FC Bayern, kündigt bei der Tonprobe an, dass die Münchner nachher gegen Lyon ins Finale einziehen werden. Zeitich passt das übrigens gut. Die Veranstaltung hier dauert bis kurz vor 21 Uhr. Dann erfolgt der Anstoß in Lissabon.
Gleich geht es los: Der Großteil der Kandidatinnen und Kandidaten ist bereits eingetroffen. Die letzten Soundchecks laufen.
Auch im Radio: Wer das Duell nicht mitlesen, sondern lieber hören will: Radio Wuppertal überträgt es auf UKW 107,4.
Sport-Liveticker: Er pausiert heute an dieser Stelle. Infos gibt es aber natürlich trotzdem: hier klicken!
Guten Tag: Hallo und herzlich Willkommen zum großen OB-Duell, präsentiert von Rundschau und Radio Wuppertal. Los geht es um Punkt 19 Uhr.
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